Dorfpokalschießen

Beim alljährlich stattfindenden Dorfpokalschießen, das im Wechsel auf den Schießständen der Wagenfelder Schützenvereine ausgetragen wird, gibt es eine Vielzahl von Pokalen und Auszeichnungen zu gewinnen.
Im Zentrum steht natürlich der Dorfpokal, aber es werden noch weitere Mannschaftspokale ausgeschossen, nämlich der Kreissparkassenpokal und für die jüngeren Schützen (bis 25 Jahre) der von Karl Langhorst gestiftete und nach ihm benannte Pokal.
Außerdem kämpfen die vier Wagenfelder Majestäten um die Würde des Schützenkaisers und die Jugendkönige um den Titel des Kronprinzen.
Weiterhin werden der Dorfmeister und der Tagesbeste ermittelt.
Seit dem Jahr 2000 nehmen neben den Wagenfelder Vereinen und der Reservistenkameradschaft auch die Schützenvereine aus Wagenfeld-Ströhen, nämlich der Schützenverein Butzendorf und der Kriegerschützenverein Ströhen, am Dorfpokalschießen teil.

Es können grundsätzlich eigene Gewehre und Munition benutzt werden. Bei Bedarf werden diese aber auch vom gastgebenden Verein zur Verfügung gestellt.

Bedingungen für das Dorfpokalschießen und die Einzelschießen:
Es wird auf Seilzuganlage in zwei Durchgängen geschossen.
1. Durchgang in Anschlagart: Sitzend aufgelegt,
2. Durchgang in Anschlagart: Stehend aufgelegt.

Jeder Verein kann eine Mannschaft von 6 Schützen stellen. Jeder Schütze hat 6 Schuß für eine Anschlagart. Die ersten zwei Schüsse sind Probeschüsse und dürfen eingesehen werden. Hiernach wird die Scheibe gewechselt. Die folgenden vier Schüsse sind Wertungsschüsse und werden geschlossen abgegeben.
Im Schießstand hält sich nur die jeweilige Mannschaft , die Aufsicht und der Schießgruppenbetreuer auf. Jeder Schütze darf nur einmal beim gesamten Schießen starten.

Zur Ermittlung des Dorfmeisters wird von jedem Verein ein Schütze aus der Schießgruppe gestellt. Schußfolge wie vorher beschrieben.
Der Tagesbeste wird aus den beiden Durchgängen des Pokalschießens ermittelt.
Nach Beendigung des Dorfpokalschießens werden der Schützenkaiser und der Kronprinz von den anwesenden Schützenkönigen oder deren Stellvertreter ausgeschossen. Der König darf bereits vorher in der Schießgruppe mitgeschossen haben. Anschlagart (auch im Stechen !!!): Sitzend aufgelegt.

Der Sieger des Pokalschießens erhält die große Plakette, der Zweit- und Drittplazierte erhält jeweils eine kleinere Plakette.
Der Schützenkaiser, der Kronprinz, der Dorfmeister und der Tagesbeste erhalten jeweils einen Orden.

Kreissparkassen-Pokal:
Jeder Verein kann eine Mannschaft, bestehend aus 5 Schützen, die nicht beim Dorfpokal mit geschossen haben, stellen.
Jeder Schütze darf nur einmal starten und hat einen Durchgang, (6 Schuß, ersten beide Probe, in der Anschlagart sitzend aufgelegt), abzuleisten.
Das Schießen erfolgt auf Automat.
Sollte es einer Mannschaft gelingen, den Pokal fünfmal zu gewinnen, so geht er in den ständigen Besitz desjenigen Vereines über.

Karl-Langhorst-Pokal:
Bedingungen wie bei dem Kreissparkassenpokal, jedoch dürfen die Schützen nicht das 25. Lebensjahr vollendet haben.
Bei Ringgleichheit erfolgt Zehnerwertung (die meisten 10, 9, 8 usw.).

Dorfmeister vom Schützenverein-Förlingen

1979 Horst Schröder
1983 Friedhelm Köster
1988 Wilfried Dunau
1995 Horst Schröder
1997 Werner Feußahrens
2008 Ralf Dunau
2016 Karl-Heinz Schröder
2017 Thorsten Dunau
2018 Jens Weghorst